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Betr?er und Nepper
Bevor Nevada das Gl?ksspiel im Jahre
1931 legalisiert hat, waren Methoden f? das Betr?en der
Kunden weit verbreitet. Illegales Gl?ksspiel (zusammen mit
anderen unerlaubten Aktivit?en) war vorherrschend in Vegas
seit der Jahrhundertwende. Spezielle oder ver?derte
Rouletter?er waren Teil dieser Aktionen.
Viele dieser manipulierten oder
„bearbeiteten“ R?er blieben mehrere Jahre nach 1931 in
Benutzung. Nachdem die neue Spielkommission gegr?det worden
war und ihre Arbeit angetreten hatte, fanden sich diese
R?er auf dem Weg zu abgelegenen Orten und illegalen
au?rhalb gelegenen Betrieben. Als die Kommission sich etwas
mehr Durchsetzungskraft verschafft hatte, h?te der
Kasinobetrug auf in Nevada zu existieren. Diese
Spielkommissionen k?nen unangemeldet auftauchen, jegliches
Spielger? konfiszieren, das verd?htig aussieht und es in
ihre Labore zur gr?dlichen Inspektion mitnehmen. Die
Kasinos wollen einen Verlust ihrer Spiellizenz nicht
riskieren. Heute findet man in Nevada oder Atlantic City
keine manipulierten R?er in den Kasinos. Aber jedes
Spieletablissement, das operiert, wo Gl?ksspiel illegal
ist, bricht bereits das Gesetz und hat keine Lizenz zu
verlieren. Lassen Sie sich sagen, dass Sie wahrscheinlich
irgendwie betrogen werden. Seien Sie auch vorsichtig an
Orten, wo das Gl?ksspiel zwar legal ist, aber keine starke
Regelungsbeh?de existiert. Ich habe hier verschiedene der
gel?figeren Betrugsmethoden zusammengefasst. Die meisten
sind veraltet.
Magnete
Die wahrscheinlich ausgekl?elste Art, die Spieler zu
betr?en, war die Installation von vier versteckten
Elektromagneten im gleichm?igen Abstand um die festsitzende
Sch?sel. Das wurde zusammen mit einer Kugel verwendet, die
einen Stahlkern hatte. Durch das Aktivieren der magnetischen
Kraft konnte eine Kugel vom oberen Rand oder der Kugelbahn
abgesto?n und ein bisschen zeitiger nach unten in Richtung
des drehenden Rotors gesendet werden, als es
nat?licherweise der Fall w?e. Durch das Dr?ken eines
verborgenen Knopfes (und damit das Unterbrechen der
Stromzufuhr zu den Magneten im richtigen Moment) konnte
einer geschickter Croupier die Kugel dazu bringen,
herunterzufallen und ein Rendezvous mit einem bestimmten
Abschnitt des sich langsam drehenden Rotors zu haben. Der
Croupier, der sich die Einteilung des Rades sorgf?tig
eingepr?t hatte, konnte die eingesetzten Wetten beobachten,
einen sp?lich besetzten Abschnitt des Rotors anvisieren und
die Kugel gekonnt von den stark umwetteten Zahlen wegleiten.
Eine andere Methode war es, einen Rotor zu benutzen, bei dem
bestimmte Zahlenschlitze magnetisiert waren. Hier wird einer
Kugel mit einem Stahlkern erlaubt, sich nat?lich vom oberen
Rand nach unten zu bewegen. W?rend sie in Richtung Rotor
l?ft, wird sie von den magnetisierten Zahlenschlitzen
angezogen. Da der Rotor ein bewegliches Bauteil ist, ist es
schwierig eine Vorrichtung anzubringen, mit der man den
Strom an- und ausstellen kann. Deshalb m?sen die Schlitze
vorher ausgew?lt und magnetisiert werden. Wenn niemand auf
die „magnetisierten Zahlen“ gesetzt hatte, dann w?de der
Croupier die Stahlkernkugel benutzt haben, da er wu?e, dass
sie von diesen Schlitzen angezogen werden w?de. Wenn
gen?end Wettbetrieb bei den magnetisierten Zahlen war, dann
w?de der Croupier einfach die normale Roulettekugel
eingesetzt und den 5,26%-Vorteil zur Anwendung kommen
gelassen haben.
Radmanipulationen
Die Kasinos waren nicht die Einzigsten, die die R?er
ver?dert haben. Es gibt viele Geschichten von unversch?ten
Einzelg?gern, die sich heimlich in das Roulettezimmer eines
Kasinos nach Ladenschluss einschlichen und an den
Rouletter?ern herumgedoktert haben. Bewaffnet mit Zangen
und anderen Werkzeugen lockerten diese Leute einige der
Schlitzgitter, indem sie sie vor und zur?k bogen. Diese
gelockerten Trennw?de w?den dann mehr Energie der Kugel
absorbieren und sie in diesem Schlitz festhalten. Andere
klebten irgendein Material auf den Boden bestimmter Schlitze
um den R?kprall der Kugel zu beeinflussen. Je nach Material
waren verschiedene Ergebnisse zu erwarten. So d?pfte zum
Beispiel eine d?ne Schicht Blei, die auf den Boden
bestimmter Schlitze geklebt wurde, den R?kprall der Kugel
und machte es m?lich, dass sie in diesem Schlitz verbleiben
w?de. Wohingegen eine d?ne Schicht von superelastischem
Material, wie in einem Gummiball, den R?kprall der Kugel
erleichtern und sie diesen Schlitz dann vermeiden w?de. Wie
auch immer, der ?elt?er versucht ein „beeinflusstes Rad“
zu schaffen.
Kugelstolpern
Ein einfacher Weg, ein Rad zu manipulieren, ist das
„Kugelstolpern“. Ein winzig kleines Loch wird in die obere
Kugelbahn unter den Rand gebohrt. Ein kleiner
federgelagerter Stift wird in dem Loch positioniert direkt
unterhalb der ??rlich sichtbaren Oberfl?he. Dieser
Mechanismus wird normalerweise direkt vor dem Croupier
angebracht, so dass es leichter f? ihn ist, die Zeit zu
stoppen und schwerer erkennbar f? alle anderen. Wenn der
Croupier einen kleinen Hebel unter dem Tisch bet?igt, dann
zwingt die Spannung im Kabel den Stift gegen die Feder,
damit er leicht in die Kugelbahn hineinragt. Wenn die Kugel
auf den Stift trifft, wird sie zum „Stolpern“ gebracht und
verl?st vorzeitig die Kugelbahn. Und wieder konnte ein gut
ge?ter Croupier die Zeit f? den Kugellauf genauso
berechnen, dass sie in einen bestimmten Abschnitt des Rotors
fiel. Da es nur einen einzigen Stolperpunkt gab, von dem die
Kugel aus der Bahn geworfen werden konnte, musste der
Croupier auf die richtige Kreuzung zwischen Kugel,
Stolperpunkt und Rad warten. Eine fast perfekte Ausrichtung
ist notwendig und der Croupier muss in der Lage sein, es im
Voraus zu sehen.
Die Kasinos waren nicht die Einzigsten, die sich dieser
Technik bedienten. Es gibt eine Geschichte ?er eine Gruppe
von Spieler in Nevada, die sogenannte Cola-Strohhalm-Gang,
die die Tische mit einer h?hst eigent?lichen Methode des
Kugelstolperns beeinflussten. Die Gang hatte angeblich einen
stark Wettenden direkt in der Mitte vom Tisch, einen leicht
Wettenden am ??rsten Ende des Tisches und einen Beobachter
direkt am Rad. Die Mitglieder nahmen diese Stationen zu
unterschiedlichen Zeitpunkten ein und sahen sich vor, sich
nicht offensichtlich gegenseitig anzuschauen oder zu
bemerken. Der starke Wetter setzte auf Zahlen, die sich in
einem Abschnitt des Rades befanden. Kurz bevor die Kugel
fiel, fabrizierte der leichte Wetter am Ende des Tisches ein
Ablenkungsman?er. Der Beobachter, der den Kugellauf und den
stark umwetteten Abschnitt des Rades genau absch?zen
konnte, holte dann einen Trinkhalm hervor und blies an die
Kugel, um sie zum „Stolpern“ zu bringen. Es wird behauptet,
dass die Gang so erfolgreich war, dass die Kasinos anfingen,
die heutigen gl?ernen Sicherheitsschilde an den Ecken der
Roulettetische anzubringen. Aber bilden Sie kein Team,
sondern kaufen Sie sich eine Packung Trinkhalme und suchen
Sie nach einem Tisch ohne Sicherheitsschild. Wenn die
Gesch?tsf?rer Sie nicht sofort fangen, dann werden es auf
jeden Fall die Kameras tun.
Eine andere „Stolpertechnik“, die ich pers?lich miterlebt
habe, besteht aus einem starken Wetter, der einen schwarzen
Chip in der zweiten Spalte platziert und einem Verb?deten,
der in der N?e des Rades steht. Die Zahlen der zweiten
Spalte befinden sich in einem Gebiet des Rotors um die Zahl
26 herum bei einem amerikanischen Rad. Wenn die Kugel
langsamer wird, st?ze sich der Beobachter auf und suchte
nach einer Gelegenheit, sich offenkundig zu machen. Da der
Tisch voll war mit Last-Minute-Wettern und alle versuchten,
ihre Chips zu platzieren, gab es jede Menge Rempelei. Als
die Kugel langsamer wurde und das Gebiet der zweiten Spalte
auf dem Rad der erschien, stie?der „Stolperer“ mit seiner
H?te gegen den Tisch in der N?e des Rades. Dieser Sto?
schien die Kugel kurzzeitig zu stoppen und dann aus der
oberen Bahn abzulenken. Ungl?klicherweise f? den „Stolperer“
lie?diese kurze Pause das Rad weiterdrehen und die Kugel
fiel in einen Schlitz nach seinem Gebiet. Beim n?hsten
Versuch stie?der Stolperer etwas st?ker und ein bisschen
fr?er an den Tisch. Die Kugel kam in Richtung 33 nach unten
und h?fte dann in die 14 – eine Zahl der zweiten Spalte.
Die Kraft des Ansto?s brachte unfreundliche Kommentare der
anderen Spieler und einen Blick des Croupiers mit sich. Da
er sich nun unwohl f?le, schlich sich der Stolperer. Dann
erst bemerkte ich den Wetter mit den schwarzen Chips am
Ende. Er sammelte seinen Gewinn ein und verschwand auch vom
Tisch. Sie hatten Gl?k, dass der Croupier nicht den
Sicherheitsservice alarmierte oder die verlierenden Spieler
sie lynchten.