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Nepper und Betr?er
Die wahrscheinlich verbreiteste Form des Spielerbetrugs und auch
der einfachste Weg ist eine Methode, die sich „nachtr?liches
Setzen” nennt. Diese Technik stammt von den Rennbahnen vor einigen
Jahren.
Sobald es offensichtlich war, welches Pferd gewinnen
w?de (es f?rte haushoch), eilte der Wettende zur?k zum Wettb?o
und platzierte seine Wette auf dieses Pferd. Genauso ist es beim
Roulette; wenn die Kugel langsam zum Anhalten kommt, schaut der
Croupier nach unten, um zu sehen, was die Gewinnzahl ist. In diesem
Moment kann ein Spieler mit einem flinken Auge und einer geschickten
Hand seinen Einsatz auf der Gewinnzahl platzieren oder dorthin
umpositionieren. Spiele, die nur von einem Croupier gef?rt werden
sind am meisten gef?rdet von dieser Form der Schikane. Der Betr?er
kann verlorene Wetten ganz oder teilweise entfernen, gewinnende
Wetten nachtr?lich setzen oder verlierende in gewinnende Zahlen
umtauschen. Ein Beispiel w?e ein Rechtsh?der, der in der Mitte vom
Tisch steht und auf „Schwarz“ setzt. Bei den 1:1 Wetten sind Schwarz
und Rot die einzigsten, die aneinander angrenzen. Wenn Schwarz f?lt
ist alles gro?rtig! Er kann ausatmen und auf seine Auszahlung
warten. Wenn „Rot“ f?lt, wird er sich ?er den Tisch beugen und
sehr schnell und pr?ise seinen Einsatz von Schwarz hin?er zu Rot
sto?n in einem Bruchteil einer Sekunde. Diese Strategie setzt
Nerven aus Stahl voraus und ein schnelles kurzes Man?rieren. Die
Croupiers und der Sicherheitsdienst sind sich dieser Technik sehr
wohl bewusst und halten Ausschau danach. Wenn Sie zum ersten Mal
gefangen werden werden, k?nen Sie sich vielleicht auf Nichtwissen
berufen. Sie haben den Croupier nicht sagen h?en „Nichts geht
mehr!“. Danach gibt es eine F?rung ins Hinterzimmer mit dem
Sicherheitsdienst!
Kugelkontrolle
Obwohl kein Kasino kein Kasino es zugeben will und auch nur wenige
Croupiers zustimmend nicken werden, ist dies eine sehr starke und
leicht zu verbergende Methode. Niemand kann verleugnen, dass ein
Rouletteereignis stark durch den Croupier beeinflusst wird.
Schlie?ich ist es der Croupier, der den Rotor zum Drehen bringt und
die kleine wei? Kugel einwirft, nicht wahr? Diese T?igkeiten
beeinflussen auf jeden Fall, wo die Kugel landen wird. Und nach
Jahren wiederholten Drehens entwickelt der Croupier das, was
Sportler „Muskelged?htnis“ oder ein st?diges Liefersystem nennen.
Ich werde es hier zugeben als jemand, der Roulettecroupier war,
MANCHE CROUPIERS K?NEN BEWUSST DAS SPIELERGEBNISS BEEINFLUSSEN. So,
jetzt habe ich es gesagt! Ich wei? dass Deflektoren eine Kugel von
ihrer urspr?glichen Bahn abbringen k?nen oder die Kugel kann
springen, wenn sie an den Rotor oder eine Schlitzwand ger?, aber
sogar wenn ein talentierter Croupier die Kugel vom stark umwetteten
Bereich des Rades in nur 10% der F?le ablenken kann, so w?e der
Vorteil f? das Kasino 100% bei diesen Drehs! Der Vorteil des Hauses
w?e dann [(9) x 5,26% + (1) x 100,00%] alles geteilt durch 10. Das
f?rt im Durchschnitt zu einem riesigen Vorteil von 14,73%. Um noch
etwas zu diesem Dilemma beizutragen, gibt es auch keine M?lichkeit
zu beweisen, dass der Croupier versucht, Sie zu betr?en, au?r Sie
k?nen Gedanken lesen! Meine allgemeinen Beobachtungen haben mich zu
dem Schluss gebracht, dass m?nliche Roulettecroupiers mehr
territorial sind. Wenn Sie anfangen, st?dig zu gewinnen an ihrem
Tisch, dann f?len sie sich heraugefordert, gegen Sie zu drehen...
das ist aber nur der Fall, wenn Sie nicht wohlgeformt und weiblich
in einem tiefausgeschnittenen Kleid sind. Ich habe auch schon
Immigranten der ersten Generation als Croupiers arbeiten sehen, die
super loyal zu ihren neuen Arbeitgebern waren. Wenn Ihnen das
Problem der Kugelkontrolle Sorgen macht, dann k?nen Sie auch
einfach mit Ihrem Einsatz warten, bis der Croupier gedreht hat. Sie
k?nen diese Technik vielleicht auch zu Ihrem Vorteil nutzen. Wenn
Sie einen geschickten Croupier finden und mit ihm oder ihr gut
auskommen, k?nen Sie vielleicht deren F?igkeit f? sich ausnutzen.
Ein Weg, einen Croupier dazu zu bringen, f? Ihre Zahl zu spielen,
ist es, auf ein Gebiet oder fortlaufenden Abschnitt von, sagen wir
mal, 5 Zahlenschlitzen des Rotors zu setzen. Platzieren Sie eine
Spielmarke f? den Croupier auf die Zahl in der Mitte dieses
Abschnitts. Die Croupiers scheinen f? einen Versuch dankbar zu
sein, das 35fache ihrer urspr?glichen Marke anzusammeln, wenn sie
etwas Kontrolle zeigen. Wenn sie Ihre Mittelzahl verpassen bei ein
oder zwei Schlitzen, dann gewinnen Sie immer noch an den
benachbarten Zahlen in diesem Abschnitt.
Verborgene Computer
Diese Methode erfordert das Beurteilen der mechanischen Bedingungen
des Rouletteablaufs und die ?ertragung einer Computervorhersage
basierend auf den physikalischen Newtonschen-Regeln. Diese Technik
sollte als „fortgeschrittenes System“ bezeichnet werden anstatt als
Betr?en, aber die Nutzung eines Computers zur Vorhersage des
Ergebnisses eines Kasinospiels ist fast ?erall illegal. Ein Buch
namens „The Eudaemonic Pie” von Thomas Bass zeichnet die Abenteuer
und Fehlschl?e von Doyne Farmer und Norman Packard auf, zwei
Studienkollegen von Bass in der Universit? von Kalifornien in Santa
Cruz. Diese Physikdoktoren bildeten ein Team mit anderen Physikern
und Computerwissenschaftlern, um einen Computer zu kreieren, der
Kasinoroulette voraussagen konnte. Damals in den sp?en 1970ern gab
es kein Gesetz, das den Gebrauch von Computers in einem Kasino
verbot. So damit m?hte ich klarstellen, dass der Versuch von Farmer
und Packard, einen verborgenen Computer zu benutzen, nicht illegal
war.
Das Team entwickelte und baute einen Miniaturcomputer von Grund auf,
da es zu dieser Zeit noch keinen zu kaufen gab. Sie entwickelten und
brannten ihre eigene Software zum Ausrechnen der verschiedenen
Gleichungen der involvierten Bewegungen. Dinge wie die Position,
Geschwindigkeit und Geschwindigkeitsverminderung der Kugel sowie die
richtige Verbindung zwischen exponential abfallende
Kugelgeschwindigkeit und die konstantere Geschwindigkeit des
Radkopfes. Da das Ereignis immer an einem 81cm (32 inch)
Kasinorouletterad stattfand und die Beschleunigung wegen der
Erdanziehungskraft ziemlich konstant ist, konnten sie eine Reihe von
idealen Gleichungen f? die Bewegung ableiten f? ein theoretisch
perfektes Rouletterad. W?renddessen stellten sie aber fest, dass
keine zwei Rouletter?er auf gleiche Art und Weise hergestellt,
unterhalten oder aufgestellt werden. Deshalb passten sie ihre
Software so an, dass sie ein flexibles Programm erhielten, um die
spezifische Charakteristik eines jeden Rouletterades eingeben zu
k?nen. Sobald der Computer gen?end Erfahrungschatz mit einem
Rouletterad gesammelt hatte, konnte begonnen werden, Anpassungen des
Algorithmusses vorzunehmen, um diese Unterschiede auszugleichen.
Eine solche Charakteristik des Rades ist der Abfallpunkt der Kugel
von der oberen Bahn. Wenn Sie die acht Silberdeflektoren nutzen, um
gedanklich die Sch?sel in acht Teile zu teilen, k?nen Sie ein
historisches Diagramm zeichnen f? die Kugeltreffer pro Teil.
Idealerweise sollte die Kugel die M?lichkeit haben von jedem
Teilabschnitt herunterzufallen, abh?gig davon, wann die
Gravitationsbeschleunigung die Zentrifugalbeschleunigung, die die
Kugel in der oberen Bahn h?t, ?ersteigt. Aber das passiert nicht,
wenn das gesamte Rad gen?end „geneigt“ ist auf sagen wir 1/8 inch
bis ? inch. Die Kugel wird arbeiten, wenn sie Richtung Spitze der
Neigung aufsteigt, was sie dann mehr als erwartet verlangsamt. Das
ist der Punkt, an dem die Kugel dazu neigt, „keinen Treibstoff mehr
zu haben“. Ich habe R?er gesehen, bei denen 45% der Kugelabf?le in
einem der 8 Teilabschnitte stattfanden! Die Chancen sind hoch, dass
dieser Teilabschnitt direkt an oder vor dem h?hsten Punkt der
Neigung lag. Wenn die Kugel es ?er den h?hsten Punkt schaffen
sollte, dann wird sie etwas schneller werden, wenn sie auf der
anderen Seite wieder herunterrollt. Dieses nicht charakteristische
langsamer und schneller werden, mag f? das menschliche Auge nicht
sichtbar sein, aber es ist genug, um jedes ideale mathematische
Modell zunichte zu machen.
Das Team um Farmer und Packard erkannte dieses Problem und
programmierte es exzellent in den selbstentwickelten Computer, aber
es gab da logistische Probleme; Schwierigkeiten den Computer und
seine Stromversorgung zu verstecken, lose Kabel, schlechte
Verbindung, elektrische Schl?e, festgeklemmte Magnetspulen,
abweichende Signale usw. Um eine solche Vorrichtung zu bauen, war
umfangreiches physikalisches Wissen n?ig, sowie Kenntnisse in
Mathematik, Elektronik, Computerwissenschaft und
Informationstheorie. Sogar nach anderthalb Jahren kompletten Umbaus
und Verkleinerns ihres Systems mit der neuesten Technologie, wurden
sie von unerwarteten Computerabst?zen und elektronischen Ger?schen
geplagt. Die Ger?sche kamen von ?erwachungssystemen und
Niedrigfrequenz-Strahlung, die von Neonzeichen und Slotmaschinen
abgegeben wurden. Das alles f?rte dem Empf?ger unechte Signale zu.
Kasinos sind ein Sumpf f? elektronische Ger?sche!
Gerade als unser Physikerteam im Jahre 1985 ?er ihren n?hsten
Versuch nachdachte, unterzeichnete der Gouverneur von Nevada den
Gesetzesenwurf 467 des Senates, der damit in Kraft trat. Dieses
einschl?ige Gesetz in Nevada besagt: „Es ist rechtswidrig in einem
lizentierten Gl?ksspielbetrieb, eine Vorrichtung, die dabei hilft,
das Ergebnis eines Spieles darzustellen, zu benutzen oder in der
Absicht sie zu benutzen bei sich zu f?ren.“ In dem Gesetz hei? es
weiter, dass ein erstmaliger Versto?mit einer Haftstrafe von 1 bis
10 Jahren oder einer Geldstrafe von bis zu $10.000 oder beidem
geahndet werden kann. Ein zweiter Versto?f?rt zwingend zu einer
Haftstrafe. Mit anderen Worten, wenn Sie mit einem Computer im
Kasino erwischt werden, selbst wenn Sie ihn noch nicht benutzt
hatten, k?nen Sie zu einer Haftstrafe und/oder einer heftigen
Geldstrafe verurteilt werden. Das ist ein zu gro?s Gl?ksspiel f?
meinen Geschmack! New Jersey hat ein ?nliches Gesetz in Bezug auf
die Nutzung von elektronischen, elektrischen und mechanischen
Hilfsmitteln: „Au?r wenn ausdr?klich von der Kommission erlaubt,
darf niemand bei einem Tischspiel entweder selbst oder im
Zusammenspiel mit anderen einen Taschenrechner, Computer oder ein
anderes elektronisches, elektrisches oder mechanisches Hilfsmittel
in der Absicht es zu nutzen bei sich f?ren oder tats?hlich
benutzen, das dabei hilft, das Ergebnis eines Tischspieles
darzustellen oder ausgeteilte Karten bzw. ver?derliche
Wahrscheinlichkeiten zu verfolgen oder zu analysieren oder
anwendbare Spielstrategien zu entwickeln.“ So erw?en Sie diese
Option sehr gewissenhaft, wenn es sein muss.
Raffinierte ?erwachung
Obwohl die Kasinos immer den Heimspielvorteil hatten, hat das die
Beinahe-Reichen nicht davon abgehalten, einen Versuch zu starten,
das Haus zu betr?en. Fr?er wurden Paneele aus einseitig
durchsichtigem Glas an den Decken ?er der Kasinohalle angebracht.
?erwachungsleute, oftmals „das Auge im Himmel“ genannt, liefen auf
Stegen hin und her, w?rend sie nach unten auf die Spiele schauten.
Mit Ferngl?ern ?erwachten sie die Spieler und die Croupiers auf
Betrugsanzeichen hin. Sie man?rierten im Dunkeln durch Spinngewebe
und um St?zbalken und Dachsparren herum. Die heutigen modernen
Kasinos sind mit hunderten Kameras ausgestattet, die sich bewegen,
sich drehen und eine Stecknadel vergr?ern k?nen. Diese Kameras
befinden sich in den halbkugelf?migen Blasen, die Sie an den Decken
sehen k?nen. Sie senden Videosignale in Dutzende von Monitoren mit
laufenden Videorekordern. Nicht alle Kamerasignale k?nen zu jeder
Zeit in den Monitoren angezeigt werden. Nur das eine Kamera an ist,
bedeutet nicht, dass auch jemand sie beobachtet. Das Video kann
sp?er angeschaut werden, aber der Betr?er oder Dieb k?nte dann
schon lange fort sein. Das ?erwachungsteam muss zwischen den
Kameras hin und her schalten und sich dabei mehr auf die st?ker
umwetteten Gebiete und die Kassenfenster konzentrieren. Wenn der
Sicherheitsdienst im Kas?o auf einen Betr?er aufmerksam geworden
ist oder wenn ein Spieler besonders viel mit hohen Eins?zen spielt,
dann sagt der Boss dem ?erwachungsdienst Bescheid, um
sicherzustellen, dass sie diesen Tisch besonders beobachten.
Irgendwann wird das ganze System ?er Computer laufen. Ein Netzwerk
von mehreren hundert winzigen Digitalkameras wird ?erall im Kasino
angebracht sein. Wenn diese Kameras Bewegungen wahrnehmen, werden
sie ein digitales Signal zum Computer senden. ?erwachungssoftware
wird alle Handlungen interpretieren und die fragw?digsten werden
auf einem der verschiedenen Hauptmonitore erscheinen, die von einem
kleinen ?erwachungsteam beobachtet werden. Da diese Aufzeichnungen
digital und komplett registriert sind, kann sofort auf sie
zugegriffen und sie mit fr?eren Aufzeichnungen verglichen werden,
selbst wenn das 6 Monate fr?er passiert war. Es w?de keine
archivierten B?der geben, die man durchsuchen m?ste und kein
stundenlanges Zur?kspulen und Abspielen von Videokassetten. Alles
wird in einer zentralen Datenbank gespeichert sein.